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News

RNN 20 Jahre mobil mit Bus und Bahn

28. August 2019

Herausgeber: Rhein-Nahe Nahverkehrsverbund

RHEINHESSEN-NAHE. Seit 20 Jahren können Fahrgäste zwischen Birkenfeld und Mainz/Wiesbaden zwischen Stromberg und Alzey/Worms mit einer Fahrkarte Bus und Bahn nutzen – denn das Verbundzeitalter in Rheinhessen-Nahe begann im August 1999 mit dem Start des Rhein-Nahe Nahverkehrsverbundes (RNN). 

Dazu werden vom RNN im August 5 x 20 Tickets für unterschiedliche Erlebnistouren in allen beteiligten vier Landkreisen und in Mainz verlost. Die Palette reicht vom Blick hinter Kulissen über eine Stadtführung mit Puppen, Konzertkarten bis zu Schiffstouren. Zum 1. August 2019 ist im nördlichen Landkreis Alzey-Worms ein neues Busnetz an den Start gegangen, das unter dem Motto „Kommt gut an“ eine neue Qualität im Nahverkehr abseits der Schiene bietet. Jede halbe Stunde, jede Stunde und jede 2 Stunden kommt dort ein Bus – jeden Tag. 

Wichtige Meilensteine seit 1999 im Ausbau des Nahverkehrs auf der Schiene stellen dar die Einführung des Stundentaktes auf der Nahestrecke beim Regionalexpress RE 3 und der Regionalbahn RB 33 (2002), die Einführung von Spätzügen an Wochenende in Rheinhessen (bis 2011) und 2015 die Wiedereröffnung der Bahnlinie Idar-Oberstein – Baumholder (RB 34), die Einführung des RE-Stundentakts zwischen Mainz und Worms mit dem neuen RE 14 samt Wochenendbedienung auch auf dem RE 2 sowie ebenso dem Ausbau des Straßenbahnnetzes in Mainz zum Lerchenberg und in den Zollhafen.

Im Busbereich sind hervorzuheben die Einführung von Stadt-Umland-Linien im Mainzer Umland (2004), neue Fahrplankonzepte für die Stadtverkehre Bad Kreuznach, Idar-Oberstein, Ingelheim und Bingen (2002 bis 2010), die neue Ringlinie 643 in der VG Gau-Algesheim (2009), der Stromberger Anschlussknoten (2010), die Verlängerung der 652 zur Kreisquerverbindung bis Nierstein/Oppenheim (2016) und die Verlängerung der 330 über Birkenfeld bis Heimbach Ort mit Spätfahrten Neubrücke – Birkenfeld (2018) sowie verbesserte Spätverkehre zu zahlreichen Festen. 

Die Fahrgastzahlen sind seitdem von 29,6 Mio. um 26,% auf 37,3 Mio. (2018) gestiegen. Dazu beigetragen hat auch der passende Zuschnitt des Fahrkartensortiments auf verschiedene Zielgruppen. Die Palette reicht dabei vom RNN-JobTicket für Firmen, über das 9UhrAbo extra für Spätaufsteher, RNN-KombiTickets für Veranstalter, FRITZ für junge Leute, Single- und Gruppen-Tageskarten für Freizeitaktive bis hin zu den klassichen Zeitkarten für Pendler und Einzelkarten für Gelegenheits­nutzer. Um Fahrten über die Verbundgrenzen hinweg zu erleichtern, wurden durch Kooperationen mit dem RMV ab 2002 für durchgehende Verbundfahrkarten ins Rhein-Main-Gebiet und mit dem VRN ab 2008 für solche bis Worms und zum Donnersberg gesorgt. 

Seit 2012 wird die Fahrplan-App „RNN-Companion“ angeboten und seit Ende 2018 können auch RNN-Einzel- und Tageskarten per App oder online gekauft werden. Zentrale Informationsquelle ist von Anfang an die elektronische Fahrplanauskunft unter www.rnn.info, die in den letzten Jahren mit zunehmend mehr Echzeitdaten der Verkehrs­unternehmen arbeitet und regelmäßig weiterentwickelt wird.

Infos: 
Alle aktuellen Fahrpläne, Fahrkarten und Preise finden sich in der RNN-Fahrplanauskunft unter 
www.rnn.info oder können Mo-Fr von 9-18 Uhr beim RNN-Servictelefon unter 061 32 - 78 96 22 erfragt werden.