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SCHEITERN DER TARIFVERHANDLUNGEN ZWISCHEN GDL UND DER TRANSDEV GRUPPE

Herausgeber: Trans Regio GmbH

Koblenz, 05.12.2023

Die Transdev-Gruppe, zu der auch die Trans Regio Deutsche Regionalbahn GmbH gehört, zeigt sich sehr enttäuscht und irritiert darüber, dass die GDL am heutigen Verhandlungstag vollkommen unerwartet das Scheitern der Tarifverhandlungen mit der Transdev-Gruppe bekannt gegeben hat. Dabei waren die Tarifparteien auf einem guten Weg. Die Transdev-Gruppe hat sich stets verhandlungs- und gesprächsbereit gezeigt und sogar den Einstieg in eine von der GDL geforderte Absenkung der wöchentlichen Arbeitszeit angeboten. Verärgert sind wir als Transdev-Gruppe insbesondere mit Blick auf unsere Fahrgäste, weil wir in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld nun von der GDL genauso behandelt werden wie alle diejenigen, die nichts in Sachen Arbeitszeitverkürzung angeboten haben.

Transdev fordert die GDL auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren und auf Arbeitskampfmaßnahmen zu verzichten. Die GDL hat angekündigt, die GDL-dominierten Unternehmen der Transdev-Gruppe zu bestreiken. Ein Arbeitskampf geht jedoch immer zu Lasten der Fahrgäste und auch der Mitarbeitenden in den Betrieben. Und dies auch noch in der Vorweihnachtszeit, wenn Fahrgäste ihre Familien besuchen möchten und dringend Planungssicherheit benötigen. Für die Transdev-Gruppe ist das Verhalten der GDL nicht mehr nachvollziehbar.

Über uns:

Die Trans Regio Deutsche Regionalbahn GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen mit Sitz in Koblenz und gehört zur Transdev Gruppe, die mit 81.715 Mitarbeiter*innen in 18 Ländern aktiv ist. Transdev ist in Deutschland mit mehr als 7.500 Beschäftigten und einem Umsatz von rund 1,1 Milliarde Euro der größte private Verkehrsanbieter im lokalen Bahn- und Busbereich und bringt jährlich rund 133 Millionen Fahrgäste sicher und komfortabel an ihr Ziel. Seit 2008 betreibt die Trans Regio Deutsche Regionalbahn GmbH die MittelrheinBahn zwischen Köln, Koblenz und Mainz.