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Unwetterfolgen: Zugverkehr in NRW und Rheinland-Pfalz bleibt weiter stark beeinträchtigt

Erste Reparaturen laufen

Noch kein Gesamtbild über Schäden • Kulanzregelung nochmals bis einschließlich Montag verlängert • Kostenlose Kundenhotline 08000 99 66 33 •Alle Informationen zur aktuellen Verkehrslage auf bahn.de/aktuell

Herausgeber: Deutsche Bahn AG

Der Zugverkehr in NRW und Rheinland-Pfalz bleibt durch die Folgen der extremen Niederschläge weiterhin massiv beeinträchtigt. Zahlreiche Strecken sind komplett gesperrt oder nur eingeschränkt befahrbar. Die Wassermassen haben Gleise, Weichen Signaltechnik, Bahnhöfe und Stelle in vielen Landesteilen von NRW und Rheinland-Pfalz stark beschädigt. In NRW sind Gleise auf einer Länge von rund 600 Kilometern betroffen. Nach wie vor gibt es insbesondere für die besonders betroffenen Regionen kein umfassendes Lagebild. Mitarbeitende der DB und von beauftragten Firmen sind weiter ununterbrochen dabei, die Schäden zu begutachten. Mit Hubschraubern werden Strecken erkundet. Wo immer es die Gegebenheiten vor Ort möglich machen, laufen bereits erste Reparaturen. Ein komplettes Lagebild und eine genaue Prognose über die Dauer aller notwendigen Reparaturarbeiten ist jedoch erst möglich, wenn das Wasser weiter abgeflossen sowie Schlamm und Geröll abgetragen worden sind. Doch schon jetzt zeigt sich, dass die Wassermassen die Eisenbahninfrastruktur in vielen Landesteilen schwer beschädigt haben.

Der Nahverkehr ist in NRW und in Teilen von Rheinland-Pfalz stark beeinträchtigt. Aufgrund gesperrter Strecken verkehren zahlreiche S-Bahn- und Regionallinien weiterhin nicht oder nur eingeschränkt. Ersatzverkehre mit Bussen sind, soweit es die Straßenverhältnisse zulassen, eingerichtet. Seit kurzem ist Wuppertal von Köln aus wieder mit Regionalzügen erreichbar.

Reisende müssen sich auch in den nächsten Tagen auf Verspätungen und Zugausfälle in NRW und Rheinland-Pfalz einstellen und werden gebeten zu prüfen, ob Fahrten verschoben werden können. Für die vom Extremwetter betroffenen Regionen behalten daher alle für den 14. bis 19. Juli 2021 gebuchten Tickets für den Fernverkehr ihre Gültigkeit und können entweder kostenfrei storniert oder bis eine Woche nach Störungsende flexibel genutzt werden. Sitzplatzreservierungen können umgetauscht werden. Betroffene Reisende, die ihre bereits gebuchte Reise nicht antreten möchten, können ihre Tickets kostenlos zurückgeben.

Die DB empfiehlt allen Reisenden, sich vor Fahrtantritt über die DB-Auskunftsmedien www.bahn.de/aktuell, dem DB Navigator sowie unter bahn.de zu informieren. Für Informationen zur aktuellen Lage im Zugverkehr hat die Deutsche Bahn zudem eine kostenlose Sonder-Hotline eingerichtet: 08000 99 66 33.