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Rücksichtsvoll unterwegs in Zeiten von Corona

Trotz zahlreicher Einschränkungen und Social Distancing bringt euch Rolph auch weiterhin ans Ziel.

Für eure Sicherheit haben wir dabei einiges umgestellt: Zum Beispiel wurden die Reinigungsintervalle für Busse und Bahnen deutlich ausgeweitet. Flächen, die besonders oft angefasst werden, werden zusätzlich zu den klassischen Reinigungsintervallen bei Bussen während der Pausen auf den Betriebshöfen oder bei Zügen an den Endhaltestellen intensiv gereinigt. Das gilt zum Beispiel für Haltestangen und Haltewunsch-Taster.

Auch ihr könnt aktiv dazu beitragen, die Infektionsgefahr für euch selbst und für andere zu verringern. Darüber hinaus sind einige Maßnahmen und Verhaltensregeln mittlerweile gesetzlich vorgeschrieben. Wir haben euch die wichtigsten Regeln für rücksichtsvolles Bus- und Bahnfahren, von denen einige auch gesetzlich vorgeschrieben sind, zusammengestellt: 

1. Mund-Nasen-Bedeckung tragen
In allen Bahnhöfen, an den Bahnsteigen sowie in allen Bussen und Bahnen besteht eine Mund-Nasen-Bedeckungs-Pflicht. Der kann zum Beispiel als Community-Maske aus handelsüblichen Stoffen (jeder beliebige Stoff, der keine großen Poren enthält) selbstgenäht sein, im Zweifel genügen auch ein Halstuch oder ein Schal. Hauptsache, Mund und Nase sind bedeckt. Ausgenommen von dieser Regelung sind Kinder unter sechs Jahren und Personen, die aufgrund einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen können. Die müssen dann allerdings eine ärztliche Bescheinigung mitführen, die die Krankheit bestätigt. 

Rolphs Rat: Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist hilfreich, aber lediglich eine zusätzliche Sicherheitsmaßnahme – kein ultimativer Schutz vor einer Infektion und erst recht kein Ersatz für die anderen Verhaltensregeln. 

2. Vorausschauend bewegen 
Wenn viele Menschen gleichzeitig unterwegs sind, solltet ihr euch an den Haltestellen, in den Bahnhöfen und in den Fahrzeugen möglichst rücksichtsvoll und vorausschauend bewegen. Es hilft zum Beispiel schon, wenn ihr beim Ein- und Aussteigen alle Türen benutzt und euch nach dem Einsteigen im Fahrzeug so gut wie möglich verteilt. 

3. Nies- und Husten-Etikette 
Wenn ihr husten oder niesen müsst, dann tut das in die eigene Armbeuge und wendet euch dabei von anderen Fahrgästen möglichst ab – auch wenn ihr eine Mund-Nasen-Bedeckung tragt. 

4. Regelmäßig Hände waschen 
Die meisten Krankheitserreger werden über die Hände übertragen. Deshalb solltet ihr euch so oft es geht die Hände waschen. Dazu mit warmem Wasser und Seife sämtliche Handbereiche gründlich einseifen: Innenflächen, Handrücken, Daumen, Fingerspitzen und -zwischenräume. Auch die Fingernägel nicht vergessen. Gründliches Händewaschen dauert mindesten 20 Sekunden. Je länger, desto besser. 

5. Krank zu Hause bleiben
Eigentlich klar: Wenn ihr Fieber, Husten oder Atembeschwerden habt, dann solltet ihr nicht im ÖPNV unterwegs sein, sondern zu Hause bleiben. Wendet euch dann am besten telefonisch an euren Hausarzt oder an den Ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117. 

6. Umgerüstete Busse zum Schutz vor Ansteckung

Bisher blieb die vordere Einstiegstür der Busse zum Schutz der Fahrer geschlossen und auch die erste Sitzreihe war gesperrt. Ein- und Aussteigen konntet ihr über die hinteren Türen. Derzeit werden die meisten Busse nun umgerüstet und mit Plexiglasscheiben ausgestattet, sodass ihr wieder vorne einsteigen könnt und natürlich auch wieder eure Fahrkarte beim Fahrpersonal kaufen könnt. Bei vielen Busse ist die Umrüstung schon erfolgt. Busse, die noch nicht umgerüstet sind, sind noch deutlich sichtbar mit einem Absperrband im vorderen Bereich gekennzeichnet, sodass ihr dort bitte weiterhin hinten in den Bus einsteigt. Das heißt natürlich auch, dass ihr in diesen Bussen noch keine Fahrkarten beim Fahrer kaufen könnt und euch schon vor Fahrtbeginn ein gültiges Ticket besorgen müsst. Denn eine Fahrkarte braucht ihr natürlich trotz Corona. 

Rolphs Rat: Wenn ihr öfter unterwegs seid, sind Monatstickets eine bequeme und günstige Lösung. Oder ihr besorgt euch rechtzeitig ein digitales Ticket.

7. Erst aussteigen lassen, dann einsteigen
Eigentlich selbstverständlich, aber in Zeiten des Social Distancing noch wichtiger, damit es nicht zu unnötigen Drängeleien kommt: Wenn Bus oder Bahn halten, treten die Wartenden zwei Schritte von den Türen zurück und lassen die ankommenden Fahrgäste aussteigen. Anschließend können alle anderen einsteigen und sich ganz entspannt einen Sitzplatz suchen.   

8. Stoßzeiten vermeiden
Auch zeitlicher Abstand kann helfen: Wenn ihr euch nicht unbedingt an feste Termine halten müsst, solltet ihr Stoßzeiten vermeiden – zum Beispiel, wenn Berufspendler und Schüler unterwegs sind. Entscheidet euch dann lieber für eine spätere Verbindung und freut euch über mehr Platz in Fahrzeugen, die nicht ganz so voll sind. 

9. Vor dem Starten informieren
Zwar gelten im rheinland-pfälzischen Nahverkehr inzwischen fast wieder die Regelfahrpläne, trotzdem kann es natürlich immer mal passieren, dass noch nicht alles ganz wie gewohnt läuft. Um unschöne Überraschungen zu vermeiden, solltet ihr euch über die gängigen Fahrplan-Infosysteme möglichst gut informieren, ob es bei eurer Verbindung zu Verspätungen, Ausfällen oder Einschränkungen kommt.