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FAQ zum Fahrplanwechsel

Alle Jahre wieder gibt es einen neuen Fahrplan. Wieso eigentlich? Rolph beantwortet dir die wichtigsten Fragen zum Thema Fahrplanwechsel.

Warum wechselt am 15. Dezember der Fahrplan?

Jedes Jahr kurz vor Weihnachten, exakt am zweiten Samstag im Dezember um Mitternacht, gibt es einen neuen Fahrplan für den Öffentlichen Personennah- und -fernverkehr. Das ist nicht nur in Rheinland-Pfalz so, sondern in der ganzen Europäischen Union (EU), und zwar schon seit 2003. Seither gibt es für den Schienenverkehr in der ganzen EU einen Jahresfahrplan, der von der Europäischen Reisezugfahrplankonferenz (FTE) koordiniert wird.

Am zweiten Samstag im Juni, auch hier um 24 Uhr, gibt es noch mal einen kleinen Fahrplanwechsel, in dem Korrekturen und Änderungen aufgenommen werden können. Die Zweckverbändeund die Verkehrsverbünde in Rheinland-Pfalz sind in diese Taktung eingebunden und erarbeiten jeweils zum Dezember einen neuen Jahresfahrplan für Bus, Tram und Bahn.

Warum überhaupt jährlich ein neuer Fahrplan?

Im Laufe eines Jahres verändern sich sehr viele Dinge. Es werden neue Haltestellen eingerichtet, weil vielleicht ein neues Wohnquartier entstand. Eine neue Straßenbahnlinie wird eröffnet, neue Fahrzeuge in Betrieb genommen oder Pendlern wird eine schnellere und bequemere Verbindung angeboten. Selbst Veränderungen in einem benachbarten Bundesland – wie zum Beispiel die neue S-Bahn-Station Gateway Gardens am Frankfurter Flughafen – können Rückwirkungen auf die Taktung und Anbindungen in Rheinland-Pfalz haben. Und so brauchen auch die Fahrpläne ein regelmäßiges, regional, überregional und international abgestimmtes Update.

Was ändert sich?

Größere Veränderungen bei den Zügen gibt es zum einen durch die neue S-Bahn-Station Gateway Gardens am Frankfurter Flughafen. Sie wird ab Mitte Dezember von den S-Bahnen angefahren. Die S8 muss daher in Mainz früher starten und kommt auf dem Rückweg später in Mainz an. Die Züge der S-Bahn Rhein-Neckar (Linie S6) verlieren dadurch ihren Anschluss an die S-Bahn Rhein-Main in Mainz. Um das aufzufangen, werden künftig stündlich Umsteigemöglichkeiten entlang der Linien zwischen Mainz und Worms in und aus Richtung Frankfurt am Main durch neue Haltepunkte bei Regional-Expresszügen geschaffen.

Auch beim RE 3 gibt es umfangreiche Änderungen: Diese Regional-Expresszüge in Richtung Bad Kreuznach, Idar-Oberstein und weiter nach Saarbrücken starten künftig bis zu 17 Minuten früher in Mainz bzw. Frankfurt am Main und bekommen zusätzliche Haltepunkte. Auch in der Gegenrichtung werden die Züge angepasst. Kleinere Änderungen betreffen auch den RE 2 und die RB 26.

Im Norden von Rheinland-Pfalz können sich die Pendler freuen: Sie werden durch eine Linienstraffung beim RE 8 schneller an den Großraum Köln angebunden. Und durch die Anbindung der an allen Stationen haltenden RB 27 an den Flughafen Köln/Bonn haben künftig mehr Fahrgäste eine umsteigefreie Verbindung direkt zu ihrem Flug. 

An der Mosel wird für die Luxemburg-Pendler mit der RB 83 zwischen Wittlich, Trier und Luxemburg eine neue, montags bis samstags verkehrende Regionalbahn eingerichtet.

Wo finde ich die Änderungen?

Natürlich gibt es noch eine ganze Reihe von weiteren Änderungen bei Zügen, Bussen und Straßenbahnen, die hier nicht alle genannt werden können. Die Linienfahrpläne für den ÖPNV deiner Kommune und die Änderungen ab dem 15. Dezember kannst du aber über deinen Verkehrsverbund online finden. 

Wie die Busse und Straßenbahnen in deiner Stadt oder Gemeinde fahren und zu welchen Zeiten dein Zug kommt, findest du wie immer auch auf der Fahrplanauskunft von Rolph

Du willst noch mehr wissen?

Dann schau doch bei Rolph nach: Wie ein Zugfahrplan entsteht, kannst du hier nachlesen. 

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