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Grenzenloser Nahverkehr – Rolph lernt jetzt Französisch

Vertragsunterzeichnung für einen grenzüberschreitenden Schienenpersonennahverkehr zwischen Deutschland und Frankreich.

Gute Nachricht für all diejenigen, die oft oder gerne mit dem Zug von Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und dem Saarland in die französische Région Grand Est fahren: Bis Dezember 2024 wollen die Partner auf beiden Landesseiten ein gemeinsames grenzüberschreitendes deutsch-französisches Nahverkehrsangebot an den Start bringen. 

Mehr umsteigefreie Verbindungen im Nahverkehr zwischen Deutschland und Frankreich werden dann vor allem Pendlern ein besseres Mobilitätsangebot in der Grenzregion bieten.

Die Grundverträge für die entsprechenden Schienenstrecken – in Rheinland-Pfalz zwischen Neustadt an der Weinstraße und Straßburg beziehungsweise zwischen Wörth und Straßburg und zwischen Trier und Metz – wurden am 24. Januar von Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Vertretern aus den Partnerländern unterzeichnet. Auch die gemeinsamen Vorbereitungen für das Fahrplan- und Tarifkonzept, die im Bereich zwischen Rheinland-Pfalz und der Région Grand Est notwendigen Verbesserungen der Infrastruktur sowie die Vorbereitungen der Ausschreibungen für den Betrieb der neuen Linien schreiten zügig voran. Weitere grenzüberschreitende Strecken im Saarland und in Baden-Württemberg sind Bestandteil des deutsch-französischen Konzeptes.

Kernstück des Projektes sind hierfür neu entwickelte Fahrzeuge, die ab Ende 2024 auf sieben grenzüberschreitenden Bahnstrecken eingesetzt werden. Die rund 30 Züge, die erforderlich sind, wurden bereits durch die Région Grand Est bestellt und anteilig durch alle Partner finanziert. Der neue Fahrzeugtyp kann dabei auf dem deutschen und auf dem französischen Streckennetz fahren und sowohl elektrisch unter Fahrdraht als auch auf nichtelektrifizierten Strecken mit Dieselantrieb unterwegs sein.

„Auf unserem Weg, den grenzüberschreitenden Schienenpersonennahverkehr zwischen Deutschland und Frankreich deutlich zu verbessern, sind wir ein großes Stück weitergekommen“, kommentierte Ministerpräsidentin Malu Dreyer die aktuelle Entwicklung. Dem haben wir nichts hinzuzufügen und wünschen gute Fahrt und „bon voyage“.