Rahmenvereinbarung für barrierefreie Bahnhöfe

Gute Nachrichten für rund 180.000 Fahrgäste, die täglich mit dem Schienenverkehr in Rheinland-Pfalz unterwegs sind: Ein Großteil der Bahnhöfe im Land ist schon modern und barrierefrei – aber nicht alle. Deshalb werden in den kommenden Jahren weitere Bahnstationen umgebaut und moderner, sicherer und barrierefrei gemacht.

Mit vielen großen und kleinen Baumaßnahmen und Verbesserungen wollen vier Partner die Infrastruktur rund ums Bahnfahren zeitgemäß erneuern und komfortabler machen.

Auf dieses Ziel haben sich die Zweckverbände SPNV-Nord und ZSPNV-Süd gemeinsam mit der Deutschen Bahn und dem Land Rheinland-Pfalz verständigt und eine entsprechende Rahmenvereinbarung getroffen. Danach sollen bis zum Jahr 2031 mehr als 130 Stationen im Land um- und ausgebaut werden. Dazu werden insgesamt 587 Mio. Euro investiert. Rund 445 Mio. steuern Bund und DB bei, 142 Mio. tragen das Land Rheinland-Pfalz und die Kommunen.

Nach Abschluss der geplanten Maßnahmen sollen nicht nur rund 87 Prozent aller Bahnhöfe im Land modernisiert, sondern auch sämtliche Stationen mit mehr als 1.000 Reisenden pro Tag stufenfrei erreichbar sein. Zu diesem Zweck werden beispielsweise neue Aufzüge installiert, Personenunterführungen modernisiert, barrierefreie Rampen errichtet und P+R-Anlagen barrierefrei angebunden. Darüber hinaus werden an zahlreichen Stationen die Bahnsteige erhöht, sodass Fahrgäste beim Ein- und Aussteigen keine Stufen überwinden müssen.

Auch die Optik soll sich verbessern:  Da der Zustand eines Bahnhofs aus der Perspektive von Reisenden oft entscheidend zum Erscheinungsbild einer Stadt beiträgt, wird unter anderem in die Aufenthaltsqualität investiert – zum Beispiel in moderne Beleuchtungssysteme, neue Überdachungen der Bahnsteige und Wetterschutzhäuser. Mit diesen Maßnahmen kommt Rolph zwei seiner großen Ziele ein weiteres Stück näher: mehr Komfort für die Fahrgäste und Barrierefreiheit an sämtlichen Bahnstationen im Land.

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