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Rolph gibt Informationen zum Verhalten in der Corona-Krise

Bund, Länder, Kommunen und alle beteiligten Stellen arbeiten aktuell entschlossen daran, die Ausbreitung des Virus einzudämmen.

Flatten the Curve, heißt der Aufruf, der die Gesellschaft dazu auffordert, das soziale Leben soweit wie möglich einzuschränken und auf direkten Kontakt mit anderen zu verzichten, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Einige Berufsgruppen, wie medizinisches Personal, Personen aus dem Einzelhandel, der Logistik, aber auch Menschen, die sich um alte oder kranke Angehörige kümmern, werden jedoch gebraucht, um das System aufrecht zu erhalten. Die meisten von ihnen müssen dafür das Haus verlassen und sind bei ihrem Weg zur Arbeit in Teilen auch auf den ÖPNV angewiesen. All denjenigen, die diesen Zeiten mit besonders viel Einsatz begegnen, möchte Rolph an dieser Stelle ganz herzlich danken. Gleichzeitig möchten wir aufzeigen, was aktuell bei der Fahrt mit Bus und Bahn beachtet werden muss, und wie die Akteure des ÖPNV auf die neuen Herausforderungen reagieren:

Grundsätzliches

Wer sich krank und fiebrig fühlt, vermeidet bitte Bus und Bahn, bleibt zuhause und kontaktiert medizinische Hilfe über den Patientenservice unter der Nummer 116117. Personen, die zur definierten Risikogruppe gehören, folglich über 60 Jahre alt sind und/oder Vorerkrankungen haben, lassen besondere Vorsicht walten und verzichten im Zweifel lieber auf die Fahrt mit dem ÖPNV. 


Allgemeine Verhaltens- und  Hygieneregeln

Für die Fahrt mit dem ÖPNV gelten die gleichen Hygieneregeln, wie überall anders auch. Grundsätzlich gilt, sich nicht mit den Händen ins Gesicht zu fassen, und Abstand zu anderen Fahrgästen halten. Auf das Händeschütteln sollte momentan gänzlich verzichtet werden. 
Wer nießen oder husten muss, macht dies in die Armbeuge und dreht sich dabei möglichst von anderen Fahrgästen weg. Wer ein Taschentuch verwendet, schmeißt das Taschentuch danach in einen dafür vorgesehenen Mülleimer und reinigt danach die Hände. Nach der Fahrt ist ein ausgiebiges Händewaschen von mindestens 20 Sekunden, mit warmem Wasser und Seife, unerlässlich. Unmittelbar nach dem Ausstieg hilft die Desinfektion der Hände, mit einem entsprechenden Mittel. Wem Handschuhe dieser Tage ein besseres Gefühl geben, sei gesagt, dass Handschuhe alles aufnehmen, was sie berühren und zum Schutze daher ständig gewechselt werden müssen.

Hygiene in den Fahrzeugen

Neuralgische Flächen (Haltestangen, Taster etc.) werden im Betriebshof zusätzlich gereinigt, aber eine nachhaltige – also länger andauernde – Desinfektion ist nicht möglich. Sobald Fahrgäste die Busse und Bahnen betreten, ist der Desinfektionsschutz aufgehoben. Eine Desinfektion im Betrieb ist nicht realistisch. Einen verlässlichen und dauerhaften Schutz durch Desinfizieren der Busse und Bahnen gibt es nicht, jede andere Information ist irreführend.

Verhaltensregeln bei Corona-Verdacht im Zug

Das Personal in den Zügen ist im Umgang mit erkrankten Fahrgästen geschult. Das Sicherstellen medizinischer Versorgung und die Übergabe an ärztliche Rettungskräfte ist klar geregelt. Sollte bei einem Passagier ein Corona-Verdacht von medizinischem Personal bestätigt werden, wird der betroffene Bereich im Zug gesperrt und nach der Fahrt professionell gereinigt und desinfiziert. Alle Fahrgäste werden im Anschluss durch das Zugpersonal informiert, dass sie ihre Kontaktdaten hinterlegen sollen, damit sie im Bedarfsfall kontaktiert werden können. Dafür können Sie die Hotline 0800 5 14 15 14 oder ein Online-Formular unter www.bahn.de/corona nutzen. Wenn Sie in einem betroffenen Zug waren, beobachten Sie Ihre eigene Gesundheit. Sollten Sie mehr als zwei Meter von dem Erkrankten entfernt gewesen sein, ist die Gefahr einer Infektion gering. 

Verhaltensregeln im Bus

Zum Schutze der Busfahrer bleibt die vordere Tür des Busses geschlossen und der Fahrerbereich sowie die 1. Sitzreihe hinter dem Fahrer werden abgesperrt. Der Ein- und Ausstieg findet folglich nur noch hinten stattfindet. Auch Fahrkarten können in den kommenden Wochen nicht mehr beim Fahrer erworben werden. Die Fahrscheinpflicht bleibt hiervon jedoch unberührt. Sollte Ihnen ein anderer Passagier im Bus krank erscheinen oder gar Hilfe benötigen, wenden Sie sich jedoch dennoch an den Busfahrer, der die notwendigen Schritte einleiten wird. Die Hygiene- und Abstandregeln sind in den Bussen ebenfalls mit großer Sorgfalt zu beachten.

Information vor der Fahrt

Die Sicherstellung eines auch während der Krise möglichst verlässlichen ÖPNV-Angebots in Rheinland-Pfalz wird von allen Akteuren verfolgt, dennoch bitten wir alle darum, sich vor Antritt der Fahrt auf den Fahrplanauskunftssystemen zu erkundigen, ob es evtl. Fahrtausfälle, Fahrplanänderungen oder sonstige Einschränkungen gibt. Buslinien fahren vor allem aufgrund der Schulschließungen von nun an häufig nach Ferienplan. Außerhalb der Städte und in ländlichen Bereichen soll auch perspektivisch zumindest ein Mindestfahrplan aufrechterhalten werden. Die jeweils aktuellen Fahrpläne sind in den entsprechenden Auskunftsmedien des Bus- und Bahnverkehrs hinterlegt.

Weitere allgemeine Informationen zum Coronavirus in Rheinland-Pfalz werden unter www.corona.rlp.de bereitgestellt. Neben einem Bereich für häufig gestellte Fragen FAQ, werden hier auch wichtige Telefonnummern und allgemeine Tipps aufbereitet. 

Sämtliche Entwicklungen im Nahverkehr werden auf rolph.de und der Seite des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz kommuniziert.

Rolph wünscht alles Gute. 
Bleiben Sie gesund und solidarisch.