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Rolph und seine Partner stärken die Schiene. 17 neue barrierefreie Bahnstationen für Rheinland-Pfalz 

Mehr Haltepunkte, barrierefreie Bahnstationen und bessere Anbindung für Tausende von Menschen.

Mit dem Projekt „Stationsoffensive“ machen das rheinland-pfälzische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, die beiden Aufgabenträger Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord) und Rheinland-Pfalz Süd (ZSPNV-Süd) und die Deutsche Bahn das Bahnfahren in Rheinland-Pfalz deutlich komfortabler und das Angebot noch attraktiver. 

 

Damit das klappt, sollen in den nächsten Jahren an 17 Standorten im Land neue und barrierefreie Bahnstationen entstehen. Insgesamt 40 Millionen Euro fließen in dieses Infrastrukturprojekt, von denen 75 Prozent vom Land Rheinland-Pfalz und 25 Prozent von der Deutschen Bahn getragen werden. 

Sage und schreibe 15 Stadtteile und Gemeinden werden durch die geplanten Stationen neu an das Schienennetz angebunden. Darüber hinaus ersetzen die beiden neuen Stationen in Mayen-Mitte und Pracht-Wickhausen bereits bestehende Bahnhöfe. An welchen Standorten die neuen Haltepunkte entstehen, zeigt folgende Übersicht: 

Starten werden die Baumaßnahmen bereits 2021 mit der Bahnstation Zweibrücken-Rosengarten. Für alle anderen muss zunächst die Genehmigungsplanung durchgeführt werden. Mit den Baumaßnahmen kann dann voraussichtlich ab 2027 begonnen werden. Die ebenfalls geplante Bahnstation Mainz-Schott soll als Einzelprojekt zusätzlich zur „Stationsoffensive“ realisiert werden. 

Mit den 17 Haltepunkten der Stationsoffensive rückt die Bahn näher an Tausende Bürgerinnen und Bürger heran und wird für sie zu einer echten
Mobilitätsalternative.“

Dr. Volker Wissing, rheinland-pfälzischer Minister für Wirtschaft,
Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau

 

Aber damit noch nicht genug: Aktuell wird die Machbarkeit von sieben weiteren Bahnstationen geprüft. Wie bei den bereits feststehenden Standorten zählen auch hier die Anzahl potenzieller Fahrgäste, die technische Machbarkeit und die Kompatibilität mit dem aktuellen Fahrplan zu den wichtigsten Auswahlkriterien. Apropos potenzielle Fahrgäste: Ein konkretes Ziel der „Stationsoffensive“ ist es, täglich 5.200 Neukunden für den Nahverkehr zu gewinnen.

Die Auswahlkriterien

Diese Voraussetzungen müssen neue Stationsstandorte erfüllen.

Hohes Fahrgastpotenzial: 
In der Nähe des vorhandenen Schienennetzes gibt es zum Beispiel nicht angebundene Wohnsiedlungen oder Gewerbegebiete mit einer größeren Anzahl von Arbeitsplätzen.

Geeignete Topografie: 
Aufgrund von Bodenbeschaffenheit, Höhenunterschieden und anderen örtlichen Gegebenheiten ist der Bau eines neuen Haltepunkts technisch möglich. 

Fahrplantauglichkeit: 
Der bestehende Fahrplan kann so angepasst werden, dass auch mit einem zusätzlichen Halt alle weiteren Anschlüsse erreicht werden.