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Rolph´s Nahverkehrs-Typen. 

Zeig mir deinen Tascheninhalt – und ich sage dir, welcher Nahverkehrs-Typ du bist!

Obwohl die Menschen in Bus und Bahn viel gemeinsam haben, verbergen sich hinter den Masken unterschiedliche Nahverkehrs-Typen. Durch „intensive Recherche“ hat Rolph herausgefunden, dass mitgeführte Gegenstände Rückschlüsse auf die jeweilige Persönlichkeit zulassen. Also, ehrliche Antwort: Wähle den Tascheninhalt, der deinem am nächsten kommt – und Rolph sagt dir, wer du bist. 

 

Der Planer 

Spontan in den Bus steigen? Für ihn unmöglich. Wie in allen anderen Lebensbereichen ist Vorbereitung auch im Nahverkehr alles für ihn. Bei längeren Fahrten hat er sein Online-Ticket und einen detaillierten Verbindungsverlauf ausgedruckt dabei – sicherheitshalber in zweifacher Ausführung. Die Situation, die ihn überrascht, muss noch erfunden werden. In Bus und Bahn ein beliebter Sitznachbar, da er selbst bestens ausgerüstet ist und bei Bedarf auch schnell und gerne aushilft. 

Der Kümmerer

Selten ausgeschlafen, aber immer mit einem Ohr für die Sorgen und Nöte seiner kleinen und großen Begleiter. Sein Herz ist fast so riesig wie sein Rucksack, der besser bestückt ist als so mancher Supermarkt. Er liebt Gesellschaft und Gewusel und gebraucht zu werden, ist sein Lebenselixier: trösten, unterhalten, Quatsch machen, alles kein Problem. Das einzige Zugeständnis an sich selbst ist der tägliche doppelte Soja-Frappuccino mit Caramel-Shot. 

Der Scheue 

Er ist sich selbst genug Gesellschaft. Deshalb nutzt er auch in Bus und Bahn jede Möglichkeit, um persönlichen Kontakt zu vermeiden. Gut sichtbare Kopfhörer sind sein erster Schutzwall gegen unerwünschten Small Talk. Darüber hinaus richtet er seine Blicke entweder starr aus dem Fenster, ist in ein Buch vertieft oder täuscht gleich mit geschlossenen Augen und geübter Atemtechnik glaubhaften Tiefschlaf vor. 

Das Gewohnheitstier 

Wenn alles wie immer ist, ist es gut. Nicht nur seine Fahrstrecke ist immer die gleiche, er sitzt in Bus oder Bahn auch am liebsten immer am selben Platz. Kennt er andere Fahrgäste vom Sehen, nickt er ihnen in stiller Verbundenheit zu. Kann sich von lieb gewonnenen Dingen schlecht trennen und wirkt auf den ersten Blick oft ein bisschen langweilig, ist aber ein zuverlässiger und loyaler Freund oder Partner. 

Der Abenteurer 

Wo er ist, ist was los. Er liebt das Unerwartete und eingefahrene Strukturen sind ihm ein Gräuel. Er plant seine Fahrten mit Bus und Bahn nicht – er erlebt sie und empfängt jede Planänderung mit offenen Armen. Er ist meistens kontaktfreudig, immer spontan und vor allem jederzeit gut vorbereitet. Dabei sucht er stets die richtige Mischung aus optimaler Ausstattung und möglichst wenig Ballast. Schließlich weiß man nie, was der Tag noch bringt.

Der Tekkie 

Seine Welt ist digital und ohne seine wichtigsten Gadgets geht er nicht aus dem Haus. Dabei gehören Smartphone, Smartwatch und portable Spielekonsole zur minimalen Grundausstattung. Nachdem er sein Umfeld beim Einsteigen kurz nach Steckdosen gescannt hat, skypt, daddelt oder scrollt er sich ohne Blick für Mitfahrer bis zu seiner Endstation. Trefft ihr unterwegs einen Tekkie, den ihr kennt, hat Ansprechen keinen Sinn. Schickt ihm lieber ne PN.

Das Model 

Wer morgens weniger als 60 Minuten im Bad verbringt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren. Geht ein Model in die Öffentlichkeit, sitzt nicht nur jedes Härchen. Auch im Gesicht sieht man keine Pore und die Kleidung ist geschmackvoll zusammengestellt und absolut fusselfrei. Immer mit einem Auge für das eigene Spiegelbild ist das Model zwar ein Augenschmaus für seine Mitfahrer, aber meist viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt, um sich auf Small Talk einzulassen.