Spannende Ausflugsziele für einen Sommer in Rheinland-Pfalz

Urlaub in der Heimat kann so schön sein – denn sie hat so viel zu bieten. Egal, ob am Mittelrhein, in der Vulkaneifel oder in der Pfalz: Für Sonnenanbeter oder Weingenießer ist in Rheinland-Pfalz genauso etwas dabei wie für Kulturliebhaber und Wanderfreunde!

Wir haben einige Ziele herausgesucht, die echtes Urlaubsflair bieten und die ihr natürlich gut mit dem öffentlichen Nahverkehr erreichen könnt. So bleibt ihr immer in Bewegung, erlebt tolle Tagesausflüge und müsst Rheinland-Pfalz dafür nicht einmal verlassen.

Klingt gut, oder?

Rolph bringt euch ans Ziel

Alle Ziele sind mit Rolph gut und einfach erreichbar! Plant ihr eine Ganztagestour, empfehlen wir euch die preisgünstigsten Tageskarten für Gruppen und Singles. Ist euer Ausflugsziel weiter entfernt, könnte sich der Kauf des Rheinland-Pfalz-Tickets lohnen.

Eine Übersicht der verschiedenen Tarifgebiete findet ihr hier.  

Zu eurem zuständigen Verkehrsverbund kommt ihr hier.

Wen es in den rheinland-pfälzischen Süden zieht, der könnte hier mal vorbeischauen:

Annweiler

Reichsburg Trifels

Im 12. und 13. Jahrhundert war die Reichsburg Trifels eine der wichtigsten Stätten der salisch-staufischen Herrschaft über das Heilige Römische Reich. Wanderern fällt sie sofort ins Auge – so erhebt sich die Burg auf dem 500 Meter hohen Sonnenberg – und die Aussichten von hier oben sind atemberaubend. Der Blick schweift über das idyllische Queichtal und Annweiler, die romantische Rheinebene und die Täler und Höhen des Pfälzer Waldes. Ein spontaner Besuch in der Reichsburg Trifels ist seit dem 2. Juli 2021 wieder möglich.

Für alle Wanderfreunde gibt es hier eine reizvolle Wanderroute: Ausgehend vom Wanderparkplatz P1 am Kurpark von Annweiler am Trifels schlängelt sich der schöne „Annweilerer Burgenweg“ durch den Wald, vorbei an den Burgruinen Anebos und Scharfenberg (im Volksmund „Münz“ genannt) und der Reichsburg Trifels. Die Strecke ist etwa 7,5 Kilometer lang und kann in 2,5 Stunden zurückgelegt werden.

Empfehlenswert für:  Der Weg eignet sich mit einer Länge von 7,5 Kilometern auch für Familienausflüge.

Anreise:  Vom Bahnhof Annweiler am Trifels (RB 55, RB 56) fährt die Buslinie 527 zur Haltestelle „Burg Trifels“. Zu Fuß ist die Burg unter anderem über den „Annweilerer Burgenweg“ erreichbar. Die Tour beginnt am Wanderparkplatz P1 am Kurpark von Annweiler am Trifels – dieser Startpunkt ist fußläufig etwa drei Kilometer vom Bahnhof Annweiler am Trifels entfernt.

Eintritt: Infos zu Ticketpreisen findet ihr hier.  

Sonstige Hinweise:  Die Burgruine Scharfenberg ist aufgrund von Sanierungsarbeiten bis voraussichtlich Mitte 2023 gesperrt.

Mehr Infos unter:  https://www.burgenlandschaft-pfalz.de/de/reichsburg-trifels

Worms

Dom St. Peter und Nibelungen-Festspiele 

Der Dom St. Peter zu Worms ist der kleinste und gleichzeitig jüngste der drei Kaiserdome in Rheinland-Pfalz. Auf dem höchsten Punkt der Innenstadt gelegen, gehört er zu den großartigsten Bauwerken der romanischen Kirchenbaukunst. Für die Stadt Worms gilt er seit seiner Einweihung im Jahr 1018 als das überragende Wahrzeichen. Der Dom ist in den Sommermonaten von April bis Oktober von 9.00 bis 17.45 Uhr geöffnet, im Winter gibt es abweichende Öffnungszeiten.

Seit 2002 finden vor dem Wormser Dom außerdem die überregional bekannten Nibelungen-Festspiele statt: Ein Open-Air-Festival am Originalschauplatz der Nibelungensage, das jährlich über Fernsehübertragungen und live vor Ort ein großes Publikum erreicht. Zum 500. Jubiläum des Reichtags zu Worms steht in diesem Jahr nicht die Geschichte der Nibelungen im Fokus, sondern Martin Luther.

Empfehlenswert für:  Kulturliebhaber und Kulturtouristen

Anreise:  Hauptbahnhof Worms (RE 4, RE 14, S 6). Der Dom ist etwa 750 Meter vom Hauptbahnhof entfernt und somit fußläufig in knapp 10 Minuten erreichbar.

Eintritt:  Der Eintritt zum Dom ist frei, mehr Infos zu Tickets für die Nibelungen-Festspiele findet ihr hier.

Sonstige Hinweise:  Domführungen finden bis auf Weiteres nicht statt. (Stand: Juli 2021)

Mehr Infos unter:  Mehr Informationen zum Dom findet ihr unter https://bistummainz.de/pfarrgruppe/worms-dom-st-peter/index.html und zu Aufführungen der Nibelungen-Festspiele hier.

Landau

Festungsrundweg „Route Vauban“

Die „Route Vauban“ – ein Rundweg auf den Spuren Vaubans – macht die Festungsreste im Landauer Stadtgebiet für Einheimische und Touristen sichtbar. Im Auftrag des Sonnenkönigs Ludwig XIV. wurde Landau im Jahr 1688 durch den Festungsbaumeister Sébastien Le Prestre de Vauban einer Modernisierung unterzogen. Er ließ die alten Stadtmauern abreißen und eine neue, sternförmige Festung errichten, die dann 1871 geschliffen wurde.

Die Strecke der „Route Vauban“ lädt zu einem ausgiebigen Spaziergang ein: Sie verbindet erhaltene Bauwerke des Festungsrings, führt durch die mittelalterlich-barocke Altstadt und durch die Park- und Grünanlagen des Glacis. Die Tour kann in unmittelbarer Nähe des Landauer Hauptbahnhofs gestartet werden und ist insgesamt 7,6 Kilometer lang. Dank ihrer überschaubaren Länge und Stadtnähe eignet sich die Route für einen schönen Tagesausflug für Groß und Klein.

Empfehlenswert für:  Wanderfreunde, Kulturliebhaber und Familienausflüge

Anreise:  Hauptbahnhof Landau (RB 56, RB 53, RB 51, RE 6). Starten könnt ihr direkt am Hauptbahnhof. Insgesamt markieren das Leitsystem derzeit sechs Stelen, die auf dem Rathausplatz, am Deutschen und Französischen Tor, an der Schleuse in der Ostbahnstraße sowie an der Ost- und Westseite des Forts aufgestellt wurden. Die praktische Faltkarte zeigt euch genau, wo ihr langlaufen müsst.

Eintritt:  Es ist kein Ticket nötig, um die „Route Vauban“ zu besuchen.

Sonstige Hinweise:  Eine praktische Faltkarte zeigt die Route und erklärt einzelne Stationen der Festung. Der Plan ist unter anderem im Büro für Tourismus, im Bürgerbüro, im Stadtbauamt sowie online kostenlos erhältlich.

Mehr Infos unter:  https://www.landau.de/Tourismus-Kultur/Tourismus/Festungsrundweg-Route-Vauban

Nierstein

Mitmachpfad

Seit Mai 2021 gibt es den „Niersteiner Mitmachpfad“, ein spannendes Gemeinschaftsprojekt verschiedener sozialer Einrichtungen Niersteins. Der Pfad ist ein Rundweg mit insgesamt acht Stationen, die abwechslungsreiche Aktivitäten und Erkundungen bieten. Markierung des Pfades ist das Schirmchen der Pusteblume – wo immer ihr dieses Zeichen seht, wartet eine neue Aufgabe zum Mitmachen auf euch: Darunter beispielsweise ein Beatbox-Mitmachvideo, Rätsel oder Aktionen zu optischen Täuschungen.

Die Stationen sind über das ganze Stadtgebiet verteilt, vom Evangelischen Familienzentrum der Stadt Nierstein, der Katholischen Kirchengemeinde St. Kilian über die Grundschule bis hin zum Seniorenbüro. Die Route ist jederzeit zugänglich und für Groß und Klein zu jeder Jahreszeit geeignet.  

Empfehlenswert für:  Familien, Freizeitausflüge

Anreise:  Nierstein ist von Mainz und Ludwigshafen mit dem RE 4 oder RE 14 erreichbar. Der Mitmachpfad kann an beliebigen Stellen in der Stadt begonnen werden, die Station „Grundschule Nierstein“ ist beispielsweise nur 350 Meter vom Bahnhof entfernt.

Eintritt:  Der Mitmachpfad ist umsonst nutzbar. 

Sonstige Hinweise:  Wer mag, kann seine Entdeckungen oder schöne Bilder mit dem Hashtag #niersteinermitmachpfad oder mit den Projektverantwortlichen teilen: NiersteinerMitmachpfad@gmail.com.  

Mehr Infos unter:  https://www.nierstein.de/wein-tourismus-kultur

Bad Kreuznach

Salinental, „crucenia thermen“ und Brückenhäuser

Der Kurort Bad Kreuznach besticht durch seine Vielfalt aus Wellness, Wandern, Wein und wunderschöner Natur. Im romantischen Nahetal gelegen, ist die Stadt nur knapp 45 Kilometer von Mainz entfernt und so mit dem Regionalexpress oder der Regionalbahn in etwa einer halben Stunde gut erreichbar.

Ein Ausflug in das Salinental – zwischen Bad Kreuznach und Bad Münster – ist eine echte Wohltat für Gesundheit und Geist. Im Tal reihen sich Gradierwerke mit einer Gesamtlänge von 1,1 Kilometer aneinander – an den gewaltigen Reisig-Wänden rieselt beidseitig Salzwasser (Sole) herab, was das Tal zum größten Freiluftinhalatorium Europas macht. Die Salzproduktion im Salinental geht bereits über 400 Jahre zurück. Die Gradierwerke sind von Ostern bis November von 8.00 bis 21.00 Uhr im Betrieb, der Eintritt ist frei. Im Winter stehen sie trocken, da die Sole nur außerhalb der Winterzeit herabrieselt.

Unter anderem wird im Tal auch – in einer 500 Meter tiefen Quelle – Heilwasser gewonnen, das die „crucenia thermen“ versorgt. Das Thermalbad und das Bäderhaus bieten mit ihrer einzigartigen Lage zwischen Weinbergen und Nahe eine schöne Mischung aus Entspannung und Vergnügen für Jung und Alt. Das Thermalbad verfügt über großzügige Ruhezonen, eine Salzgrotte und drei Innen- und Außenbecken, gefüllt mit 33 Grad warmen Thermalwasser.

Neben seinem Ruf als Kurort hat Bad Kreuznach außerdem auch architektonisch einiges zu bieten: so beispielsweise die Brückenhäuser auf der Alten Nahebrücke. Diese Brücke wurde 1300 als große steinerne Pfeilerbrücke mit acht Bögen erbaut. Obwohl sie nicht bebaut werden durfte, wurden zwischen 1480 und 1600 auf den Pfeilern der Brücke aus Platzgründen die sogenannten Brückenhäuser errichtet. Die Bauten lassen sich am besten von der Geißenbrücke am Mühlenteich bewundern.

Empfehlenswert für:  Familienausflüge, Kulturliebhaber, Wellness

Anreise:  Hauptbahnhof Bad Kreuznach (RE 17, RB 65, RB 33, RE 3, RE 15). Vom Hauptbahnhof Bad Kreuznach fährt man mit der Buslinie 201 oder 222 bis zur Haltestelle „Salinental“. Alternativ ist ein Spaziergang an der Nahe entlang eine schöne Option – für die drei Kilometer sollten rund 40 Minuten eingerechnet werden. Wer das Thermalbad „crucenia thermen“ besuchen möchte, kann die Buslinie 201 oder 222 bis zur Haltestelle „Badeallee/Kreisverwaltung“ nehmen und noch 600 Meter laufen oder die 1,3 Kilometer komplett zu Fuß zurücklegen.

Eintritt:  Der Eintritt in die Gradierwerke ist frei. Der Eintritt in die Therme kostet für Erwachsene 9,50 Euro pro Zeitfenster, für Kinder (3–15 Jahre) 5,50 Euro.

Sonstige Hinweise:  Die Gradierwerke sind von Ostern bis November von 8.00 bis 21.00 Uhr geöffnet. Das Thermalbad „crucenia thermen“ eröffnet am 10. Juli 2021 wieder. Eine Reservierung wird empfohlen.

Mehr Infos unter:  https://www.bad-kreuznach-tourist.de/gesundheit-kur-wellness/freiluftinhalatorium-salinental und https://www.bad-kreuznach-tourist.de/aktiv-und-natur/wandern/3x3-salinental-wandern-um-bad-kreuznach/points-of-interest/brueckenhaeuser

Auch der Norden von Rheinland-Pfalz  hat, besonders für Freunde des Wanderns, einiges zu bieten:

Trier/Hermeskeil

Ruwer-Hochwald-Radweg

Auf einer ehemaligen Bahntrasse der Ruwer-Hochwald-Bahn wurde der Ruwer-Hochwald-Radweg angelegt. Der Vorteil: Da einst Gleise dort lagen, ist die Strecke weitestgehend flach und es gibt nur leichte Steigungen, sodass die Strecke mit einer Länge von 48 Kilometer für Familien mit älteren Kindern sowie Genussradler geeignet ist. Es kann mit einer Fahrtzeit von rund drei Stunden gerechnet werden. Die Route führt von den Höhen des Hunsrücks bis ins Moseltal, entlang der Ruwer, einem Nebenfluss der Mosel, und ist so ein schönes Ziel für einen Ausflug in die Natur.

RadBusse sind eine gute Möglichkeit, um die schönen Ecken von Rheinland-Pfalz zu entdecken. Der RadBus Ruwer-Hochwald (Linie 222) fährt von Trier bis Kell am See und bindet unterwegs das Ruwertal und Hermeskeil an. So kann an verschiedenen Streckenabschnitten des Radwegs ein- oder ausgestiegen werden. Die Linie hat Platz für bis zu 22 Räder. Zwischen Mai und Oktober fährt der Bus samstags, sonntags und an Feiertagen, in den rheinland-pfälzischen Ferien zusätzlich auch montags, mittwochs und freitags.

Empfehlenswert für:  Familien mit älteren Kindern und Genussradler

Anreise:  Von Koblenz, Saarbrücken oder Luxemburg kommend bis zum Hauptbahnhof Trier. Von dort bringt euch die Linie 222 zu beliebigen Streckenabschnitten auf dem Radweg. Alternativ könnt ihr etwa drei Kilometer bis zum Startpunkt des Radwegs radeln.

Eintritt:  Da die Plätze in den RadBussen begrenzt sind, wird eine frühzeitige Buchung empfohlen. Auf der Linie 222 können Tickets nur bis vier Stunden vor Fahrtantritt gebucht werden. Zur Buchung kommt ihr hier.

Sonstige Hinweise:  Der RadBus verkehrt nur zwischen Mai und Oktober.  

Mehr Infos unter:  www.ruwer-hochwald-radweg.de, https://www.radbusse.de

Lahntal

Wassersport

Das Lahntal mal aus einer anderen Perspektive erleben: Anstatt zu wandern oder Rad zu fahren, bietet sich die Lahn besonders gut für Bootstouren an. Egal ob Kanu, Tretboot, Motorboot, Stand-up-Paddle-Board, Floß oder eine richtige Schiffsrundfahrt, die Lahn ist ein echtes Paradies für alle Freunde und Freundinnen des Wassersports.

Der Fluss führt vorbei an unberührten Landschaften, pittoresken Städten und kulturellen Sehenswürdigkeiten. Insgesamt schlängelt die Lahn sich auf 242 Kilometer durch Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz und mündet dann in Lahnstein in den Rhein. Eine schöne Tour auf dem rheinland-pfälzischen Abschnitt der Lahn geht von Diez, das mit der Bahn von Koblenz und Limburg an der Lahn gut erreichbar ist, aus bis nach Balduinstein, das inmitten des Naturparks Nassau liegt.

Empfehlenswert für:  Familien, Wassersportler, Freizeitausflüge

Anreise:  Von Koblenz und Limburg an der Lahn mit dem RE 25 oder der RB 23 bis nach Diez. Von Diez geht es mit dem Boot weiter bis beispielsweise Balduinstein. Dort fährt die RB 23 euch zurück nach Diez, Koblenz oder Limburg an der Lahn.

Eintritt:  Je nachdem, welches Boot ihr fahren möchtet, kommen verschiedene Kosten auf euch zu.

Sonstige Hinweise:  Am besten informiert ihr euch vor eurer Anreise über mögliche Einschränkungen und Buchungsmöglichkeiten.

Mehr Infos unter:  https://urlaub-in-diez.de/freizeit-kultur/alles-rund-ums-wasser

Region Westerwald

Nistertal–Bad Marienberg (WesterwaldSteig)

Im schönen Westerwald wartet die siebte Etappe des „WesterwaldSteigs“ auf euch – von Nistertal bis Bad Marienberg. Startpunkt ist in der Nähe des Bahnhofs Büdingen (Nistertal), der aus Köln beziehungsweise Limburg gut mit der Regionalbahn 90 erreichbar ist. Von dort führt der Weg, ausgeschildert mit „WesterwaldSteig“, durch einen Buchenwald, entlang an einer ehemaligen Bahnlinie.

Im Wald überrascht unter anderem ein altes Brückenviadukt – die Erbacher Brücke, die bei ihrer Fertigstellung 1911 die größte Betonbrücke Deutschlands war. Insgesamt ist die Etappe 6,7 Kilometer lang und endet in Bad Marienberg. Und auch dort gibt es einiges zu entdecken: zum Beispiel den „Barfußweg der Sinne“. Dieser Pfad ist ein Rundweg mit sechzehn verschiedenen Belägen und befindet sich mitten im „Park der Sinne“, direkt im Zentrum von Bad Marienberg. Außerdem gibt es einen Apothekergarten – nach Pfarrer Kneipp – mit insgesamt einhundert verschiedenen Heil- und Wildkräutern, die bei Führungen entdeckt werden können. Ein weiteres Highlight in Bad Marienberg ist der Wildpark. Besonders die kleineren Besucher kommen hier auf ihre Kosten: Neben Alpakas, Fasanen, Hochlandrindern, Rot- und Damwild, Wildschweinen und Ziegen können hier auch witzige Waschbären und Esel bestaunt werden.

Empfehlenswert für:  Wanderfans, Tier- und Naturliebhaber und Familienausflüge – die siebte Etappe des „WesterwaldSteigs“ ist mit knapp 7 Kilometern die kürzeste und leicht zu laufen.  

Anreise:  Anreise zum Bahnhof Büdingen mit der RB 90, dort beginnt in nur 200 Metern Entfernung der Wanderweg, der in Bad Marienberg endet. Wer direkt nach Bad Marienberg möchte, kann mit der RB 90 bis zum Bahnhof Nistertal-Bad Marienberg fahren.

Eintritt:  Führungen im Apothekergarten kosten 10,00 Euro pro Person inklusive Skript und Material.Der Eintritt im Wildpark ist frei, über Spenden freuen sich Mensch und Tier.

Sonstige Hinweise:  Führungen im Apothekergarten sind für private Gruppen ab sechs Teilnehmern buchbar. Eine verbindliche Anmeldung ist notwendig.

Mehr Infos unter:  https://wildparkbadmarienberg.jimdofree.com, https://www.wildkraeuter-westerwald.de/apothekergarten

Region Mittelrhein

Traumschleife Elfenlay, Hunsrückbahn, Sesselbahn und Vierseenblick

Auf der Traumschleife Elfenlay findet ihr wunderschöne Ausblicke: auf Boppard – die Perle am Rhein –, auf die größte Rheinschleife der Welt und die steilste Eisenbahnstrecke in Deutschland. Die im Zentrum der Stadt beginnende Schleife Elfenlay ist an das Regionalexpress-Netz angeschlossen und dadurch schnell und einfach von Koblenz, Mainz und Frankfurt am Main aus erreichbar.

1908 eröffnet, steht die Hunsrückbahn heute unter Denkmalschutz. Die Fahrt mit der Hunsrückbahn (RB 37) von Boppard nach Emmelshausen ist nur 15 Kilometer lang – landschaftlich ist sie aber nicht zu überbieten. Auf der kurzen Strecke überwindet die Bahn einen Höhenunterschied von 336 Metern. Auf dem Steilstreckenabschnitt werden außerdem zwei eindrucksvolle Viadukte überwunden und fünf Tunnel durchfahren. Wanderer auf dem Hunsrückbahn-Wanderweg haben an jedem Aussichtspunkt die Möglichkeit zum Trainspotten. Durch eigens dort ausgehängte Fahrpläne können sie abschätzen, ob sie die Bahn während ihrer Pause spotten können. Der Wanderweg beginnt direkt am Bahnhof Emmelshausen, geht über Boppard-Buchholz und endet am Hauptbahnhof in Boppard. Highlights sind die „Liesenfeld Hütte“ mit einem tollen Blick auf das Hubertusviadukt, die Hubertusschlucht, der Rauherberg-Tunnel, der Talberg-Tunnel sowie die Einfahrt in die Steilstrecke.

Ebenfalls in Boppard fährt seit 1954 eine Seilbahn – auf einer Länge von 915 Metern führt die Bahn Besucher und Besucherinnen auf den 232 Meter hohen Gipfel „GedeonsEck“ mit herrlichen und spektakulären Ausblicken auf die Rheinschleife. Ausgehend von der Bergstation könnt ihr schöne Spaziergänge und Wanderungen starten. Neben Menschen können auch Fahrräder mit der Bahn befördert werden – ein Traum für alle Mountainbiker und Radwanderer. Die Bahn fährt von Ende März bis Ende Oktober und ist seit dem 20. Mai 2021 wieder geöffnet.

Auch der Aussichtspunkt „Vierseenblick“ ist von dort oben leicht erreichbar. Schieferhänge und Rheinschleife überschneiden sich perspektivisch so, dass die optische Täuschung entsteht, es handele sich anstatt des Rheins um vier separate Seen.

Empfehlenswert für:  Wanderer, Radfahrer, Trainspotter und Familienausflüge

Anreise:  Hauptbahnhof Boppard (RE 2, RB 26, RE 17). Der Hauptbahnhof ist etwa einen Kilometer von der Sesselbahn entfernt. Fußläufig ist es eine Strecke von etwa zehn Minuten. Die Hunsrückbahn (RB 37) verkehrt zwischen Hauptbahnhof Boppard und Emmelshausen, der Wanderweg kann an beiden Haltestellen begonnen werden.

Eintritt:  Alle Infos zu Tickets für die Sesselbahn findet ihr hier.

Sonstige Hinweise:  Die Sesselbahn ist von Ende März bis Oktober geöffnet.

Mehr Infos unter:  https://sesselbahn-boppard.de und Infos zur Hunsrückbahn und zum Hunsrückbahn-Wanderweg findet ihr hier.

Region Mosel/Saar

Saarburg und Rundgang über das Felsplateau von Kastel-Staadt

Im Landkreis Trier-Saarburg gelegen, liegt die romantische kleine Stadt Saarburg. Obwohl nur knapp 6.500 Menschen dort leben, besticht der Ort durch eine Vielzahl an sehenswerten Denkmälern und zahlreichen Sehenswürdigkeiten: Highlight ist der über 20 Meter hohe Wasserfall mitten in der Stadt, die malerische Altstadt, die Burganlage, eine Fahrt mit der Saartalbahn oder Schiffsrundfahrten auf der Saar.

Unweit von Saarburg befindet sich die Gemeinde Kastel-Staadt. Dort kann das imposante Felsplateau besucht werden. Von dort hat man tolle Aussichten auf die keltische, römische und fränkische Geschichte vor Ort. Erfahrene Wanderer können die „Traumschleife Kasteler Felsenpfad“ und ihre grandiose Felsenlandschaft begehen – dieser Felsenpfad ist 9,1 Kilometer lang und dauert rund 3,5 Stunden.

Empfehlenswert für:  Familienausflüge, Kulturliebhaberund Wanderer

Anreise:  Saarburg ist gut mit dem RE 1 oder RB 71 von Trier zu erreichen. Für die Weiterfahrt nach Kastel-Staadt, Haltestelle „Kirchstraße“, können die Buslinie 248 sowie eine kombinierte Verbindung der Buslinien 241 und 246 genommen werden. Nähere Informationen zur schnellsten Verbindung findest du beim Verkehrsverbund Region Trier (VRT).

Eintritt:  Der Eintritt ist kostenlos.

Sonstige Hinweise:  Die Wanderung kann mit einem Besuch des Landesdenkmals „Klause Kastel-Staadt“ kombiniert werden.

Mehr Infos unter:  https://www.saarburg.de und https://www.saar-hunsrueck-steig.de/traumschleifen/kasteler-felsenpfad

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