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VRNnextbike

mit dem Mietrad durch die Region

Ein sonniger Tag im August, wie gemacht für eine Tour durch Rheinland-Pfalz: Diesmal steht Speyer auf meinem Programm, wo ich nicht nur den Dom mit seinen Kaisergräbern, sondern auch ein für mich neues Mobilitätsangebot entdecken möchte: das regionale Fahrradvermietsystem VRNnextbike, das der Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) bereits in 17 Städten im VRN-Gebiet als Ergänzung zum Nahverkehr anbietet. Mit Erfolg, denn allein im Juli dieses Jahres wurden an den 219 Stationen über 60.000 Räder gemietet.

Fahrradmiete bequem per App

Meine Fahrt startet in Koblenz. Schon im Regionalexpress kann ich über die eigene VRNnextbike-App nachschauen, ob am Hauptbahnhof in Speyer Fahrräder zur Verfügung stehen. Ich habe Glück, denn es warten noch sechs Bikes darauf, von Menschen mit den unterschiedlichsten Zielen gemietet zu werden.

„Den Großteil unserer Kunden machen mit rund drei Fünftel Studentinnen und Studenten aus“, erklärt der Projektverantwortliche des VRN, Frieder Zappe, „die durch die Aktion ,CAMPUSbike‘ in vielen Städten noch günstiger radeln. Danach folgen Pendler und Touristen in etwa gleichen Teilen. Aber auch bei der letzten Gruppe sieht man Monat für Monat einen deutlichen Zuwachs.“

Mit dem Leihrad von Stadt zu Stadt

Als ich in Speyer angekommen bin, finde ich auch gleich die auffällig blauen VRNnextbikes vor dem Bahnhof. Ich suche mir eines der neuen „Smartbikes“ aus, miete es mit wenigen Klicks in der App und mache mich auf den Weg zum Dom. Natürlich gibt es auch dort eine Mietstation, sodass ich mein Rad zurückgeben kann und während meiner Besichtigung keine Miete zahlen muss. 



„Der Großteil der Fahrten dauert weniger als 15 Minuten“, erklärt Frieder Zappe weiter, „und ist meist innerhalb eines Ortes. Aber auch die städteübergreifenden Touren nehmen mehr und mehr zu und liegen aktuell bei immerhin 5 bis 6 Prozent.“



Das möchte ich natürlich ausprobieren, und mache mich nach einer Tour durch die Altstadt auf den Weg nach Hockenheim, um mir die dortige Rennstrecke anzusehen. Meine Fahrt führt mich über den Rhein ins benachbarte Baden-Württemberg, vorbei an Feldern und Wiesen, durch die Innenstadt bis zum Hockenheimring, an dem es natürlich auch eine Radstation gibt. Nachdem ich ein wenig „Benzin“ geschnuppert habe, schwinge ich mich wieder auf ein Mietrad und fahre nach einem spannenden Tag zurück zum Hauptbahnhof in Speyer, von wo es über Mannheim wieder in Richtung Heimat geht.

Flexibel und günstig unterwegs

Mein Fazit: VRNnextbike ist eine sinnvolle Ergänzung zum klassischen Nahverkehr, für Touristen ebenso wie für Berufstätige oder Studierende, die täglich zur Arbeit oder zur Uni pendeln. Für eine geringe Gebühr komme ich dank des gut ausgebauten Netzes schnell, flexibel und günstig an mein Ziel, brauche mein eigenes Rad nicht in der Bahn mitnehmen und kann das Auto zu Hause stehen lassen.

Übrigens: nextbike ist als Fahrradverleiher in über 200 Städten weltweit vertreten.

VRNnextbike – und so geht's:

  1. Kostenlos in den Mobilitätszentralen des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar (VRN), online, via App oder per Hotline registrieren.
  2. Wunschfahrrad wählen, Radnummer eingeben oder QR-Code scannen
  3. Code erhalten und Zahlenschloss öffnen
  4. Losfahren
  5. An der Zielstation das Rad abschließen und die Rückgabe bestätigen.