Wie wäre dein Leben ohne Rolph?

Manche Dinge im Leben sind für uns ganz selbstverständlich: fließendes Wasser morgens unter der Dusche, genug Toilettenpapier, frisches Obst und Gemüse im Supermarkt, Strom fürs Handy, das Internet, Brötchen beim Bäcker, die Kopfmassage beim Friseur, Witze im Radio, das Salz in der Suppe …

Und was ist mit deiner besten Freundin, die dich regelmäßig anruft? Deinem Kumpel, mit dem du am Wochenende ins Stadion fährst? Was, wenn sie plötzlich nicht mehr da wären? Vieles ist für uns so alltäglich und selbstverständlich geworden, dass wir es erst vermissen, wenn es plötzlich fehlt.

Ohne Rolph rolpht´s nicht.

Stell dir vor, es gäbe plötzlich keinen öffentlichen Personennahverkehr mehr. Klingt utopisch, oder? Wir möchten dieses Gedankenexperiment trotzdem gern einmal mit dir durchspielen. Denn, obwohl wir alle gern über Verspätungen oder eine schlechte Anbindung schimpfen, gäbe es wohl noch so viel mehr zu bemängeln, wenn plötzlich einfach gar nichts mehr fahren würde.Rolph ist immer für dich da, wenn du ihn brauchst. Auch, wenn´s manchmal ein bisschen länger dauert.

Wer bringt dich sonst zu deinem Date? Wer nimmt dich mit, wenn dein Fahrrad einen Platten hat? An wen kannst du dich anlehnen nach deinem anstrengenden Vorstellungsgespräch? Wer bringt dich und deine Crew zur besten Party des Jahres – und sammelt alle danach wieder ein? Wer übernimmt das Steuer, wenn du zu heftig gefeiert hast? Wer trägt deine Tüten nach einer langen Shoppingtour und bringt dich sicher nach Hause?

Rolph öffnet dir viele Türen.

Und wenn eine klemmt, nimmst du einfach die nächste. Er rollt und rattert, blinkt und hupt, biegt und dehnt sich Tag und Nacht für dich. Von Montag früh bis Sonntag spät. Woche für Woche. Das ganze Jahr. Irgendwo ist immer ein Platz für dich frei, hier bleibt niemand auf der Strecke.

Du kannst ihn fast überall treffen und einsteigen, bei über 400 Bahnhöfen und Haltepunkten in Rheinland-Pfalz ist bestimmt auch einer bei dir in der Nähe. Er ist so flexibel wie Taxi Mama und so cool wie ein autonomes Elektromobil. Er hat immer einen Plan und bringt dich und Zigmillionen Fahrgäste jährlich mühelos und zu bezahlbaren Preisen von A nach B. Kein Weg ist ihm zu weit, auf über 4730 Kilometern Gleislänge ist Rolph in Rheinland-Pfalz täglich unterwegs, das ist weiter als bis zum Nordpol. Und seine Busstrecken sind noch gar nicht mitgezählt.

AHA und WOW! Ohne Pause durch die Coronazeit.

Selbst ein Lockdown konnte Rolph nicht davon abhalten, die Menschen in Rheinland-Pfalz zuverlässig und sicher von A nach B zu bringen. Während ganze Wirtschafts- und Gesellschaftsbereiche den Betrieb über Wochen einstellten, fuhren Busse und Bahnen weiter, wenn auch manchmal nur für wenige Fahrgäste. So hat Rolph trotz großer Herausforderungen ganz Rheinland-Pfalz weiterhin mobil gemacht. WOW.

Seit  dem 3. Mai 2020 ist unser öffentlicher Nahverkehr wieder im Normalbetrieb (abgesehen von Einschränkungen im Spät-und Nachtverkehr während des zweiten Lockdowns). Doch davor waren die Zeiten für Rolph oft sehr einsam. Über die Hälfte der Fahrgäste blieben zu Hause. Doch auch für einzelne machte Rolph sich auf den Weg. Manchmal fuhr er sogar ganz allein durch die Gegend – falls doch irgendwo jemand einsteigen wollte. Und wenn Fahrgäste einstiegen, passte Rolph auf, dass alle Regeln befolgt wurden: Abstand halten, Hygiene beachten, im Alltag Maske tragen (AHA) und natürlich viel lüften. Da blieben auch an kalten Tagen die Türen und Fenster länger offen.

Wir wollen´s wissen: Wie würde dein Leben ohne Rolph aussehen?

Was würde sich für dich ändern, wenn es den Nahverkehr nicht mehr gäbe? Was würde dir fehlen? Was hätte nicht geklappt oder ging dank Rolph gerade noch mal gut?

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„Ich bin ein Morgenmuffel. Im Zug kann ich weiterschlafen. Mit dem Auto zur Arbeit? Für meine Kollegen wäre ich unausstehlich.“
Franziska aus Mainz

„Ohne Bus kämen wir nicht ins Stadion. Dann würde der FCK noch mehr verlieren.“
Thorsten, Basti, Martin und Sebi – Fans aus Kaiserslautern

„Meine Freundin könnte lange auf mich warten. Wo sie wohnt, gibt´s nie Parkplätze.“
Jochen aus Koblenz

„Ohne Rolph hätten wir unser erstes Date verpasst.“
Marcel & Matthias aus Emmelshausen

"Ich bin durch eine Behinderung mein ganzes Leben auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen und schätze jeden Tag diese Möglichkeit. Das, was andere als selbstverständlich mit dem Auto erledigen, erledige ich selbstverständlich mit Bus, Tram, Bahn, wann immer es geht. Auch 2m Holzlatten vom Baumarkt waren mal so unterwegs. Danke dafür :-)"
Paulina

"Wenn es Rolph nicht mehr geben würde, müsste ich alle meine Wege zu Fuß bewältigen. Wie soll ich das schaffen, wenn ich alleine zur Arbeit 40 Minuten zu Fuß gehen muss? Zur jetzigen Jahreszeit müsste ich dann auch damit rechnen, dass ich im Dauerregen oder bei super kalten Temperaturen zu Fuß gehen müsste und keine andere Wahl hätte. Mein kompletter Alltag würde sich ändern und ich könnte mich zum Beispiel nach der Arbeit nicht mehr einfach in den Bus setzen, dabei entspannt meinen Podcast hören und den Feierabend genießen."
Maxi aus Bingen

"Ohne Nahverkehr wäre ich aufgeschmissen. Ich habe kein Auto und will auch keins. Morgens zur Arbeit, Nachmittags ins THW und am Wochenende zum Wandern in den Pfälzerwald - mit den Öffis komme ich immer entspannt und ohne Stress an. Macht weiter so, ihr seid super."
Ricarda 

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